| Organisation: | AllerLeih e.V. |
| Ort: | Remote (Lüneburg, Kreis Lüneburg, Niedersachsen, Deutschland), Deutschland |
Du willst dich für eine andere Art des Wirtschaftens einsetzen? Du bist überzeugt, dass offene Technologie dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann? Wir suchen zum 1.4. eine:n Software Engineer, die mit uns die digitale Infrastruktur für das Teilen und Leihen baut. Als Teil eines kleinen Teams arbeitest du mit uns am dezentralen "Fediverse der Dinge".
Der AllerLeih e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Lüneburg. Wir helfen Menschen, mehr zu teilen und zu leihen – um Geld, Platz und Ressourcen zu sparen, Menschen zu verbinden und günstigen Zugang zu Alltagsgütern schaffen. Dafür entwickeln wir eine dezentrale Open-Source-Verleihplattform (Prototyp: allerleih.org), bündeln Wissen für den Aufbau von Verleihen und mobilisieren Institutionen und Privatpersonen. Wir sind kein klassisches Startup und wollen keins werden: unseren Erfolg messen wir an sozial-ökologischer Wirkung.
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) stellt uns vorbehaltlich der finalen Bewilligung für die kommenden zwei Jahre (2027-2028) Mittel für drei Stellen. Das damit geplante Projekt hat den Fokus, AllerLeih gemeinsam mit unserer Kooperationspartnerin WerkStadt Lüneburg e.V. im ganzen Landkreis auszubauen und die Grundlagen für die Verbreitung in anderen Regionen zu legen. Die Stelle hängt somit von der Bewilligung ab. Wir rechnen mit dem finalen Bescheid im Dezember 2026.
Wir brauchen dich, um aus unserem lokalen Prototypen das "Fediverse der Dinge" zu entwickeln. Wir haben eine gute Software für Lüneburg entwickelt - jetzt braucht es eine bessere Software für weitere Kommunen und die Welt. Die Plattform soll es Menschen in Zukunft so einfach wie möglich machen, Alltagsgegenstände von der Bohrmaschine bis zum Lastenrad zu teilen. Du entwickelst mit uns dafür die zukünftige, föderierte Architektur und betreibst sie in und um Lüneburg. Alles, was du entwickelst, steht als Public Good der Welt zur Verfügung.
Deine Verantwortlichkeiten umfassen also folgende Felder:
Ganz konkret wirst du dich im Laufe der zweijährigen Projektlaufzeit um folgende Aufgaben kümmern:
Unser Stack heute: SvelteKit 2 / Svelte 5 mit TypeScript, PocketBase (SQLite, JS-Hooks), Tests mit Vitest und Playwright, Containerisierung mit Docker, CI/CD mit Forgejo. Wie die föderierte Architektur im Detail aussieht, entscheiden wir gemeinsam. Wir entwickeln KI-gestützt und reflektieren dabei laufend, wo die ethischen und fachlichen Grenzen liegen – etwa bei Datenschutz, Ressourcenverbrauch und der Frage, welchen Code wir noch selbst schreiben müssen.
Das ist viel für 23 Stunden. Deshalb priorisieren und verteilen wir die Aufgaben gemeinsam im Team und automatisieren wo es möglich und sinnvoll ist. Entwicklungsarbeit teilst du dir mit den ehrenamtlichen Entwickler:innen, die du fachlich koordinierst. Wir wollen dir hierbei vertrauen und maximalen Gestaltungsspielraum lassen. Im Gegenzug erwarten wir, dass du dich auch für deinen Bereich verantwortlich fühlst.
Du solltest Lust auf eine anspruchsvolle Aufgabe haben, denn du baust einen Bereich weitgehend neu auf, mit viel Gestaltungsspielraum und wenig vorgegebener Struktur. Aufgaben sind nicht immer klar abgegrenzt, das Umfeld und Prioritäten können sich häufiger ändern. Das passt zu dir, wenn du dich gern selbst organisierst und eigenständig Entscheidungen im Sinne unserer Ziele triffst. Formale Abschlüsse zählen für uns dort, wo die Förderung sie verlangt – darüber hinaus zählen deine Erfahrung, deine Arbeitsweise und deine Motivation.
In einzelnen Punkten bedeutet das:
Aus förderrechtlichen Gründen musst du zudem folgende Voraussetzungen erfüllen – hier können wir leider keine Ausnahmen machen:
Bitte stelle bei deiner Bewerbung sicher, dass diese Voraussetzungen klar in deinem Lebenslauf erkennbar sind. Wir müssen deine Qualifikation gegenüber unserer Fördermittelgeberin nachweisen. Konkrete Belege (z.B. Arbeitszeugnisse, Referenzen) benötigen wir aber frühestens zu Stellenantritt.
Wir wollen ein vielfältiges und inklusives Team schaffen. Deswegen freuen wir uns ausdrücklich über Bewerbungen von Menschen, die in der Tech-Branche unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Falls du Zweifel hast, ob du auf die Stelle passt: bewirb dich trotzdem! Wir verstehen den Bewerbungsprozess als ein gegenseitiges Kennenlernen, um herauszufinden, ob wir gut zusammen arbeiten können.
Mit der Stelle bieten wir vor allem die Möglichkeit, ein sinnvolles Projekt mit realer Wirkung zu gestalten – in einem Team, in dem du dich weiterentwickeln kannst. Konkret:
Wir wissen, wie anstrengend es ist, Bewerbungen zu schreiben, und wollen deine Zeit respektieren. Deswegen haben wir den Bewerbungsprozess in fünf Stufen unterteilt und versuchen, in jeder Stufe für dich und uns nur so viel Aufwand wie nötig zu produzieren.
Bewerbungsprozess
Die fünf Stufen im Überblick:
Für alle Stufen zusammen kannst du also mit 5 bis 6 Stunden Aufwand rechnen. Wenn es für dich nicht weitergeht, sagen wir dir das innerhalb einer Woche – ab der Arbeitsprobe mit kurzer Begründung.
Brauchst du Anpassungen im Verfahren, z. B. wegen einer Behinderung (mehr Zeit für die Arbeitsprobe, barrierefreie Formate, Gespräch per Video), sag uns Bescheid. Den Grund musst du nicht nennen.
Zeitplan
Der Zeitplan richtet sich nach unserem Projektplan und dem Bewilligungsbescheid für das Projekt, so dass wir dir mit der finalen Entscheidung auch eine feste Zu- oder Absage erteilen können. Konkret:
Es ist möglich, dass der Bewilligungsbescheid erst Anfang 2027 kommt, darauf haben wir leider keinen Einfluss. Insofern kann sich die finale Entscheidung bis in den Januar ziehen.